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Im Jahr 1931 wurde St. Theresia als erste Kirche einer Klosterneugründung der Patres von den heiligsten Herzen Jesu und Mariae und der ewigen Anbetung erbaut. Sie sollte später als Gemeindesaal dienen - nach dem Bau einer geplanten, großen Klosterkirche. Die Klostergründung wurde jedoch bald wieder aufgelöst, es blieb beim Provisorium. St. Theresia dient heute der kath. Gemeinde Eppendorfs als Gotteshaus.
Ebenso provisorisch wurde das Geläut 1931 zusammengestellt, und zwar aus zwei Signalglocken des Bochumer Vereins, also reiner Fabrikware. Das Geläut mit der ungefähren Tonfolge e''-fis'' besteht aus einer Glocke (e'') unbekannter Herkunft mit der Aufschrift B.V.G. und einer weiteren Glocke (fis'') mit der Aufschrift B.V.G. 1908. Da Provisorien bekanntlich manchmal für die Ewigkeit bestimmt sind, erklingt dieses Notgeläut noch heute vom Dachreiter. Beide Glocken haben einen Durchmesser von 396 mm.
Die Glocken hängen unterhalb der Schallöffnung. Hier ist das "Teilgeläut" der größeren Glocke zu hören. Mehr als eine "Signalwirkung" ist ihr wahrlich nicht zuzuschreiben...
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