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Geschichte

Die alte Bauernschaft Eppendorf mit Haufendorf als Ortskern und der Heide im Südwesten hat sich seit der Gründung der Mittelstadt in zunehmendem Maße zu einem bevorzugten Wohnort entwickelt.


Der Dorfmittelpunkt Quelle: WAZ-Archivbilder: Alfred Winter

Der Name " Abbingthorp" läßt sich ableiten von der Bezeichnung "Dorf des Abtes", weil ein Hermann von Ebinctorp 1180 dem Kölner Kloster St. Heribert hörig war.
Schon vor dieser Erwähnung hat es in Eppendorf einen Hagen- einen umfriedeten Platz-, einen Boenen Kamp- einen Wodansplatz-, einen "Thie- einen Versammlungsort-, und einen Dom- eine Gerichtsstätte gegeben.
Im Mittelalter zählte Eppendorf zum Amt Bochum und war Standort einer der drei Hinrichtungsstätten.


Der Hunnepoth Quelle Bild: Alfred Winter

1686 werden z.B. Höfe und Kotten wie Klettmann, Niederhagemann, Backhaus, Thiemann, Schulte-Eppendorf, Bauer im Hagen, Löns, Stensmann, Dohm, Bodde, Thy, Jörg auf dem obersten Schemm, Ossendoth, Nüse, Wesken, Bitter, Munkenbeck, Ortmann und Strohsynder genannt.
1816 wurde Eppendorf Teil des Amtes Wattenscheid.
Auf eine Größe von 429 ha verteilten sich 1817 - 1369 Einwohner, 1875 - 1927, 1895 -3140 und 1911 schon 3823.


1433 Hof Schell zu Schellenberg 1826 im Besitz von Wegmann/Oberhagemann Quelle: F-W.Bröker

1900 läßt Eppendorf schon einen ausgesprochenen Dorfkern erkennen, mit einer konzentrierten Anordnung um den Dorfmittelpunkt herum, wie er in den anderen Gemeinden in dieser Form nicht zu finden ist.


Luftbild von Eppendorf

Den Mittelpunkt des Haufendorfes Eppendorf bildete die alte bäuerliche Versammlungsstätte, das Thing, heute "Am Thie". Neben dem Thing stand das kunstvoll gezimmerte Fachwerkhaus des Kottens Bodde. Der Kotten wurde 1672 von den Eheleuten Johann Bodde und Sophia Niegeling errichtet.1885 wird Bergmann Wilhelm Bodde als Besitzer eingetragen. Sein Sohn Wilhelm Bodde vediente sich als Fuhrmann sein Zubrot. Er war der Gründer der Eppendorfer Feuerwehr.


Der Kotten Bodde Quelle: WAZ Bild/ Fotoarchiv des EHV (A.Bernecker)


Am Thie @uelle: WAZ Archivbilder Alfred Winter

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Quelle: Wattenscheid- eine illustrierte Stadtgeschichte von F.-W.Bröker/Herausgeber Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid e.V.

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Jahrelang verkehrte die Linie 20 durch Eppendorf. Sie wurde später in Linie 16 umbenannt.
Repros WAZ Bild, Klaus Micke


Die Denkmalinsel war zugleich die Ausweiche für die Straßenbahnen.
Die Linie 16 machte auch 1973 die letzte Fahrt.


Ausweiche Denkmal Quelle: WAZ Bild

Kurz vor der Eisenbahnbrücke Engelsburger Straße stand das alte Gebäude der Gaststätte Kleine.


Wirtschaft Kleine früher! An der Engelsburger Straße, Hier fährt die Straßenbahn direkt am Haus vorbei. Quelle: WAZ Bild

Die letzte Fahrt der Linie Nr.16

Die letzte Fahrt der Linie 16 im Herbst 1973, startete an einem Samstagnachmittag an der Endstelle Hasenwinkeler Straße. Schön geschmückt war die Straßenbahn mit Prominenz der Stadt in Oberdahlhausen eingetroffen. Das Hinweisschild mit dem Ziel "Oberdahlhausen über Wattenscheid-Eppendorf" wurde gewechselt in "Sonderfahrt" , anschließend fuhr die Bahn wieder los in Richtung Bochum.
Allerdings die unwiderrufliche letzte Fahrt war einige Stunden später und zwar 40 Minuten nach Mitternacht ab Oberdahlhausen.
Am Sonntagmorgen fuhr dann der erste Linienbus 45.
Sechzig Jahre verkehrte die Tram. Die Schienen wurden nicht sofort entfernt, man dachte an mögliche Notfälle. Es war die Zeit der Energiekriese.
Sollte sich diese weiter verschärfen, könnten auftretende verkehrstechnische Schwierigkeiten durchaus wieder eines Tages das Nahverkehrsmittel Straßenbahn attraktiv machen.

Quelle: WAZ (Alfred Hülsmann)


Die letzte Fahrt der Linie Nr. 16 Quelle:WAZ Archivbilder Alfred Hülsmann

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